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18Apr/120

PreSales Marketing Strategie

PreSales Marketing: Persönliche Beziehungen als Basis von Kundenakquise und Vertriebsanbahnung

Täglich werden wir im Fernsehen, im Radio, in der Straßenbahn, beim Surfen im Internet, im Grunde genommen eigentlich überall von Werbung begleitet, um nicht zu sagen, verfolgt. Nicht selten scheinen wir gar nicht der richtige Adressat für das jeweilige Produkt zu sein. Als Nicht-Rentner bin ich schließlich nicht auf Stützstrümpfe und dergleichen angewiesen, um nur ein alltägliches Beispiel zu nennen.

Im ersten Moment wirkt dieses Massenmarketing, wie es von vielen Unternehmen betrieben wird, einfach nur lästig. Schaut man hinter die Kulissen, erkennt man aber eine zutiefst besorgniserregende Entwicklung. Viele Unternehmer und Verantwortliche stehen aufgrund der zunehmenden Ablehnung diesen Marketinginstrumenten gegenüber vor gewaltigen Problemen. Trotz hoher Investitionen sinken die Erfolgsraten stetig.

Dieses Phänomen ist nicht auf den Privatkundenmarkt beschränkt. Inzwischen reagieren auch Unternehmer mit Ignoranz auf aggressive Werbeslogans und Marketinginstrumente. Über viele Jahre hinweg galt die Kaltakquise als effektive Form der Vertriebsanbahnung und war entsprechend weit verbreitet. Mit unangekündigten Telefonanrufen, nächtlichen Werbe-Faxen oder aufwendigen Postwurfsendungen werden Sie aber heutzutage kaum noch Verkaufsabschlüsse erzielen können. Zu sehr haben die Verantwortlichen auf „Durchzug“ geschaltet.

Persönliche Beziehungen statt anonymen Massenmarketing
– die PreSales Marketing Strategie

In den letzten Jahrzehnten galten persönliche Beziehungen im Rahmen von Kundenakquise und Vertriebsanbahnung als provinziell, rückständig und ineffektiv. Vor dem Hintergrund der immer offensichtlicher zu Tage tretenden Schwächen der Gießkannen-Methoden, bei denen die eigene Werbung weit gestreut wird, um möglichst jeden potentiellen Interessenten zu erreichen, besinnen sich allerdings viele Verantwortliche eines Besseren.

Auch ich stand vor einigen Jahren mit meinem eigenen mittelständischen Unternehmen vor diesem Problem. Mein erklärtes Ziel, die Gewinne meiner Firma binnen einer vergleichsweise kurzen Zeit spürbar zu erhöhen, war mit konventionellen Marketinginstrumenten nicht zu erreichen. Die Umsatzsteigerungen wären sofort von den gestiegenen Akquise-Kosten geschluckt worden.

Das Ergebnis unzähliger Entwicklungsstunden und Beratungen mit ausgewiesenen Marketingexperten nenne ich PreSales Marketing. Diese Strategie der Akquise und Vertriebsanbahnung verzichtet vollständig auf aggressive Werbung und leere Worthülsen. Im Mittelpunkt stehen die persönlichen Beziehungen zwischen Ihren Kunden und Ihnen. Auf die folgenden drei Zielsetzungen kommt es dabei an:

1. Erarbeiten Sie sich den Status eines Experten.
2. Finden Sie neue Kontakte – sowohl aktiv als auch passiv.
3. Pflegen Sie Ihre Beziehungen.

Haben Sie diese drei Säulen des PreSales Marketing erfolgreich erklommen, „ernten“ Sie künftig neue Kunden und Verkaufsabschlüsse ohne ein weiteres Zutun Ihrerseits. So erreichen Sie langfristig eine „Vertriebsanbahnung auf Autopilot“.

So bauen Sie Ihr Marketing und Ihre Kundenakquise auf persönlichen Beziehungen auf

In diesem Beitrag möchten wir uns nun aber nicht mit den theoretischen Überlegungen hinter der PreSales Marketing Strategie beschäftigen, sondern mit praxisnahen Tipps, mit denen Sie Ihre Vertriebsanbahnung auf persönlichen Beziehungen aufbauen können. Nachfolgend möchte ich Ihnen Methoden vorstellen, durch die Sie die Ziele des PreSales Marketing erreichen können – ohne hohe Investitionen und mit einem minimalen Aufwand.

1. So werden Sie zum Experten

Ihre Reputation ist deshalb so wichtig, weil Sie durch diese zum einen passiv neue Beziehungen knüpfen und zum anderen schon im Vorfeld des ersten Kontakts Vertrauen schaffen können. Schließlich umgeben sich alle Menschen, unabhängig von der Position im jeweiligen Unternehmen und der Branche, nur allzu gerne mit anerkannten Fachleuten und hören auf deren Rat und Meinung – auch in Verkaufsgesprächen.

Um einen nachhaltigen Status als Experte aufzubauen, haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Besonders beliebt ist das Veröffentlichen von Büchern, Whitepapern und Anleitungen – gerne auch in digitaler Form. So müssen Sie keine Gelder in die Drucklegung Ihrer Werke investieren. Auch Ihr Zeitkonto bleibt verschont. Engagieren Sie für geringe Budgets Ghostwriter, die Ihnen das mühsame Schreiben und Recherchieren abnehmen.

Darüber hinaus sollten Sie in Fachforen und passenden Blogs aktiv werden. Vermeiden Sie dabei jeden werblichen Anschein und machen Sie mit informativen und hilfreichen Beiträgen von sich reden. Je öfter potentielle Kunden außerhalb Ihrer eigenen Webseite über Ihren Namen stolpern, desto besser ist dies für Ihren Expertenstatus.

2. Nutzen Sie Gruppen für Ihre Kontaktsuche

Die Größe Ihres Kontaktnetzwerks ist ausschlaggebend für den Erfolg der PreSales Marketing Strategie. Aus diesem sollen sich schließlich Ihre Kunden speisen. Neue Beziehungen können Sie am einfachsten innerhalb sozialer Netzwerke knüpfen. Besonders XING, das größte deutschsprachige Business-Netzwerk, bietet sich hierfür geradezu ideal an.

Bei über elf Millionen Mitgliedern weltweit werden Sie aber so Ihre Schwierigkeiten haben, die XING-Nutzer in potentiell sinnvolle und weniger nützliche Kontakte zu unterteilen. Sie wollen ja schließlich nicht alle elf Millionen Profile durchforsten. Gruppen können Ihnen hier ganz entscheidend weiterhelfen. In diesen Gemeinschaften innerhalb von XING haben sich bereits Personen zusammengeschlossen, die bestimmte Interessen teilen. So lassen sich die jeweiligen Mitglieder sehr einfach in grobe Zielgruppen einordnen. Nutzen Sie die Zeitersparnis bei der Kontaktsuche dazu, sich innerhalb der Gruppen zu engagieren. Machen Sie auf sich aufmerksam. So werden Sie in aller Regel selbst angesprochen. Keinesfalls sollten Sie von sich aus einfach mit einem Gruppenmitglied nach dem anderen Kontakt aufnehmen – das wirkt unprofessionell und aggressiv.

3. So intensivieren und pflegen Sie Ihre Beziehungen

Mit dem Knüpfen neuer Kontakte ist es natürlich noch nicht getan. Ihre so gewonnenen Beziehungen müssen Sie langfristig pflegen und intensivieren. Nur so verwandeln Sie Ihre Kontakte nachhaltig in Kunden.

Hierfür bieten sich in erster Linie Informationshäppchen an. Das sind kostenlose Inhalte, die über einen echten Mehrwert verfügen und vollständig auf Werbung verzichten. Darunter fallen etwa Ausgaben Ihrer Publikationen, Rechenhilfen für Excel oder auch Tipps für den Unternehmensalltag. Machen Sie diese Inhalte exklusiv Ihren Kontakten zugänglich und halten Sie so die Beziehungswaage stets etwas im Plus. Ihre Kontakte werden so den Drang verspüren, Ihnen etwas zurückgeben zu wollen – oftmals in Form von Aufträgen oder wichtigen Weiterempfehlungen.

Gerne würde ich Ihnen an dieser Stelle weitere Tipps und Methoden vorstellen. Auch würde ich Ihnen nur allzu gerne zeigen, wie Sie die einzelnen Vorgehensweisen automatisieren können, um so eine gewaltige Effizienzsteigerung zu erreichen. Leider würde dies den Rahmen dieses Artikels um einige hundert Seiten sprengen. Für weiterführende Informationen möchte ich Sie aber gerne auf www.presalesmarketing.com verweisen.

Robert Nabenhauer, geboren 1975 im „Badischen Geniewinkel“ Meßkirch, verfügt über eine breite kaufmännische Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann und Handelsfachwirt. Als jüngster Außendienstler in der Verpackungsbranche konnte er sich schon bald als deutschlandweit umsatzstärkster Verkäufer etablieren. Neben umfangreichen Fort- und Weiterbildungen in den Bereichen Marketing, Menschenführung, Psychologie, Selbstorganisation und Mentalarbeit hat er zusätzlich eine Ausbildung zum lizensierten Tempus-Trainer der Akademie der Tempus GmbH von Prof. Dr. Knoblauch absolviert.

Das für den erfolgreichen Aufbau des Unternehmens erworbene Know-how macht Robert Nabenhauer zum Experten für Marketing, Kommunikation, Führung und Selbstmanagement. Mit seiner zweiten Firma, der 2010 gegründeten Nabenhauer Consulting GmbH, möchte er diese Kenntnisse nun in Form des PreSales Marketing aktiv weitergeben.

Gastbeitrag von: Robert Nabenhauer

19Mrz/120

Paypal führt Kreditkartenleser für das iPhone ein

Paypal hat sich im Laufe der letzten Jahre als einfache, sichere und schnelle Zahlungsart in Online-Shops bewährt. Der Kunde muss dafür lediglich seine Bank- und Kreditkartendaten hinterlegen und nicht bei jedem Onlinekauf erneut eingeben. Dadurch kann er auf der ganzen Welt Überweisungen tätigen und in Empfang nehmen. Bisher blieb diese Zahlungsart allerdings auf den Onlinebereich beschränkt. Um nun auch Kleinunternehmern oder Freiberuflern, die überwiegend im Offline-Bereich tätig sind, die Nutzung des Paypal-Systems zu ermöglichen, plant die Firma die Einführung eines speziellen Kartenlesegerätes für das iPhone. Später ist dann auch noch eine eigene Version für Android vorgesehen.

Ein Unternehmer, der das Kreditkartenlesegerät nutzen möchte, müsste es lediglich in sein iPhone stöpseln und könnte dann sofort die Zahlungen seiner Kunden entgegennehmen. In das Kreditkartenlesegerät ist auch eine App integriert. Auf diese Weise ist es möglich, dass die Kunden nicht nur mit einer Kreditkarte, sondern auch mit einem Scheck oder per Rechnung zahlen können. Da die Zahlungsart Paypal jedoch am wichtigsten ist, ist der entsprechende Button auf dem Kreditkartenlesegerät auch am größten. Das Gerät unterstützt die Firmen Visa, Discover, Mastercard und American Express.
Für alle Kreditkartentransaktionen wird eine einheitliche Gebühr in Höhe von 2,7% erhoben. Diese Gebühr bezieht sich immer auf den gesamten Kaufbetrag. Schecks werden sogar kostenlos akzeptiert. Mit der Smartphone Kamera können sie auch fotografiert, eingereicht und anschließend archiviert werden.

Sollte es nicht möglich sein, die Kreditkarte zu scannen, könnten die Daten auch mit der Hand eingegeben werden. Die Karte könnte aber auch abfotografiert werden. Dafür wird dann allerdings eine Paypal Gebühr in Höhe von 3,5% und eine zusätzliche Transaktionspauschale fällig.
Bei jeder Zahlungsart erhält der Händler sein Geld sofort und kann dann gleich darüber verfügen. Eine Ausnahme bilden die Schecks. Hier kann die Überweisung bis zu 6 Tage dauern.
Das Kreditkartenlesegerät der Firma Paypal wird vorerst nur in Kanada, den USA, Australien und Hongkong verfügbar sein. Wann es auch in Europa eingeführt wird, ist noch unklar.

7Jul/1138

Bitcoin – die neue digitale Internetwährung?

Seit einiger Zeit wird nun schon über das Potential von bitcoins diskutiert, das Währungssystem zu revolutionieren. Im Laufe der letzten Wochen hat die Digitalwährung viel Aufmerksamkeit erhalten. Von Politikern (die es verbieten wollen), Wirtschaftswissenschaftlern (die seine Vorzüge gegen ihre Theorien prüfen), und Dieben. Das Ziehen um bitcoin treibt den Wechselkurs in die Höhe. Vor einem Jahr, als nur harte Anhänger im Spiel waren, war 1 bitcoin (BTC) nur einige Cents wert. Heute kostet das Wechseln von 1 BTC 16 $. Bitcoins werden durch den so genannten "mining" Prozess erzeugt. Und da es eine offene Quelle, eine peer-to-peer Währung, ist, kann jeder den "mining" Prozess starten. Aber was ist mining genau, und welche Hardware müssen Sie besitzen um starten zu können?

Bitcoins

Bitcoin ist die erste dezentralisierte Währung in der Welt. Dadurch entsteht die Herausforderung, dass die doppelte Ausgabe von bitcoins verhindert wird. In einem traditionellen zentralisierten Geldsystem werden alle Transaktionen von einer einzelnen Behörde kontrolliert. Weil eben diese Hauptbehörde alle Transaktionen kennt, kann sie nachprüfen, ob das Geld doppelt ausgeben wird und genehmigt im Anschluss die Transaktion. Bitcoin hingegen hat keine übergeordnete Behörde, um die Transaktionen zu überprüfen. Die bitcoin Infrastruktur, ist ein verteiltes peer-to-peer Netz, in dem alle Knotenpunkte gleich sind. Deshalb, damit doppelte Ausgaben verhindert werden, müssen sich alle Knoten im gesamten Netzwerk aller Transaktionen bewusst sein. Um das zu erreichen, werden alle Transaktionen im Netzwerk öffentlich bekannt gegeben. Wenn die Transaktionen genehmigt werden, werden sie zu einem Protokoll hinzugefügt, das die Geschichte aller Transaktionen beinhaltet. Um das Protokoll davor zu sichern, dass es manipuliert wird, präsentierte der bitcoin Gründer Satoshi Nakamoto eine Lösung: hashing und ein Proof-of-Work System.

Was ist mining?

Die Daten über neue Transaktionen werden zum kompletten Netzwerk in Teilen, die man Blöcke nennt, gesendet. Die Knoten im Netzwerk verwandeln die Daten des Blocks in eine hash Funktion. Eine hash Funktion ist eine mathematische Funktion, die einen großen Datensatz in eine kleine Zielmenge verwandelt, die wie die folgende aussehen kann: 93ef6f358fbb998c60802496863052290d4c63735b7fe5bdaac821de96a53a9a. Ein bestimmter Datensatz wird immer denselben hash Wert ergeben. Durch eine geringe Änderung der Daten wird aber ein völlig verschiedener hash generiert. Sobald der Block einmal gehashed ist, können die Daten im Block nicht mehr verändert werden, ohne den gesamten hash zu ändern.

Jeder Block enthält den hash des vorherigen Blocks, der alle Blöcke in einer Block-Kette untereinander verbindet. Wenn man zum Anfang des Blocks zurückgeht, dann kommt man zum ersten Block oder Entstehungsblock. Diese Block-Kette enthält das Protokoll aller in der Vergangenheit genehmigten Transaktionen. Das Ändern der Transaktionsgeschichte in einem bereits genehmigten Block würde das Bilden eines neuen Blocks verlangen, der dieselben Vorgänger enthält. Und weil alle Blöcke, die danach kommen auch den hash dieses Blocks umfassen müssen, müssen auch diese regeneriert werden. Um es extrem schwierig zu machen, den hash eines genehmigten Blocks zu ändern und die ganze Aufgaben der nachfolgenden Blöcke nochmals zu tun wird der Proof-of-Work eingeführt. Ein Proof-of-Work ist eine Datenmenge, die schwierig zu produzieren ist. Hier beim Hashing der Blöcke wird das durch die Einführung eines Schwierigkeitsziels erreicht.

Ein hash wird leicht geschaffen, ein Computer errechnet diesen im Augenblick einer Sekunde. Aber ein hash, der dazu verwendet wird einen Block zu unterzeichnen, muss bestimmte Bedingungen erfüllen. Der hash Wert muss zum Beispiel mit vier Nullen anfangen und ist Teil des Schwierigkeitsziels. Um einen hash zu finden, der dem Schwierigkeitsziel entspricht, fügt der Computer eine beliebige Datenmenge dem hash hinzu. Im Block Header gibt es einen speziellen Bereich, der nonce genannt wird, wo diese zufälligen Daten hinzugefügt werden können. Der Computer muss Millionen hashs erzeugen, bis der richtige nonce Input der einen hash erzeugt, der mit vier Null anfängt, gefunden wird. Es gibt keine andere Methode diesen hash Wert ohne das zufällige Hinzufügen von Daten zu finden. Da diese Suche viele Ressourcen (Zeit, Elektrizität) in Anspruch nimmt, erfüllt diese Suche die Kriterien des Schwierigkeitsziels und den Proof-of-Work. Das Schwierigkeitsziel wird so gesetzt, dass die gesamten Rechner im kompletten Netzwerk benötigt werden, um alle zehn Minuten einen gültigen hash produzieren zu können. Das Einfügen eines nachgemachten Blocks in die Block-Kette verlangt Überarbeitung der gesamten bereits durch das Netzwerk erledigten Arbeit. Das bedeutet, dass es nur von einem Benutzer getan werden kann, der mehr als Hälfte der Computer des gesamten Netzwerkes kontrolliert.

Sobald ein Hashed-Block durch das Netzwerk genehmigt wird und zur Block-Kette hinzugefügt wird, wird eine Belohnung von 50 BTC an den Knoten gegeben, der die erste Lösung angeboten hat. Aus diesem Grund wird die Arbeit des hashings der Blöcke mining genannt. Die Belohnung soll ein Ansporn für die Knoten dienen, um Ressourcen für das hashing der Blöcke bereitzustellen und das Netzwerk so gegen doppelte Ausgaben zu sichern. Welcher Knoten der erste ist, der eine Lösung anbietet, die den Vorgaben des Schwierigkeitsziels entspricht, ist reines Glück. Aber natürlich hat der Benutzer die größere Chance die Lösung zu finden und die Coins zu erhalten, der eine größere Rechnerleistung zu Verfügung stellt. Je mehr Mhash/s (Millionen hashs pro Sekunde) die Hardware erreichen kann, desto größer ist die Chance mit den bitcoins belohnt zu werden.

Hardware

In den frühen Tagen seiner Existenz bestand das Bitcoin-Netzwerk nur aus einigen Knoten. Deshalb war das Schwierigkeitsziel auch so niedrig und man brauchte nur eine minimale Rechnerleistung um bitcoins minen zu können. Die frühen Miner verwendeten die CPU eines durchschnittlichen Computers, um die Zahlen knacken zu können. Das CPU mining existiert jetzt eigentlich nicht mehr, und Miner sind zu den GPU'S weitergegangen. Eine CPU oder Central Processing Unit ist der Hauptmanager des Computers. Er befolgt die Anweisungen des auf den Computer installierten Computerprogramms. Weil es entworfen wird, um zwischen Aufgaben schnell umzuschalten und sich nicht nur auf eine einzelne Aufgabe konzentriert ist hashing möglich, aber die CPU ist nicht besonders gut darin. Eine GPU oder Grafikverarbeitungseinheit wird gebaut, um nur eine spezifische Aufgabe durchzuführen. Sie werden für das Spielen und die Videobearbeitung verwendet, indem mehr als eine Million Pixel dahin gebracht werden müssen, dass ein Bild am Bildschirm entsteht. Weil sie dafür entworfen würden, um komplizierte aber sich wiederholende mathematische Berechnungen durchzuführen, eignen sie sich viel besser zum hashing als die CPU.

Sie können ein geeignetes Mining System selbst bauen. Zum Beispiel können Sie ein MSI 890FXA-GD70 Motherboard, ein AMD Sempron 140 CPU und drei Radeon HD 6990 GPU'S zusammenstellen um etwa 2.1 Gigahash pro Sekunde (Ghash/s) zu erzeugen. Was man beachten sollte, wenn man ein Mining System erstellt, sind die Kosten der Hardware und des Energieverbrauchs, da diese Investitionen in das Mining vorab eingesetzt werden müssen und man erst später etwas daraus zurück bekommt. Das oben beschriebenen Mining System (einschließlich des Gehäuses, Netzteil usw.) kostet ungefähr 3,021 $ (2,132 EUR) und benötigt etwa 1,3 Kw/h. Die Kosten für die Elektrizität hängen von Ihrem lokalen Stromanbieter ab.

Nach dem gegenwärtigen Schwierigkeitsziel erhält man mit dem 2.1 GHash/S Mining System ungefähr 1.5 BTC alle 24 Stunden, welche zum aktuellen Tageskurs zu ca. 24 $ umwandelt werden. Aber heutzutage ist man mit nur einem Mining System nur ein kleiner Fisch im großen Teich. Es gibt große Spieler, die Mining Systeme mit 48 GPU'S oder mehr, wie der Kerl im Video unten, der nach dem Erreichen von 44 GHash/s strebt, einsetzen. Sie könnten sich überlegen, sich einem Mining Pool anzuschließen, wo die vielen Clients Blöcke zusammen erzeugen und den Ertrag geteilt wird.

FPGA gegen ASIC

Aber das GPU Mining könnte auch bald zur Vergangenheit gehören. Weil das Bitcoin-Netzwerk sich schnell vergrößert wird auch der Schwierigkeitsgrad höher damit die Block-Generation konsequent alle zehn Minuten erstellt wird. Es wird in der bitcoin Gemeinschaft darüber gesprochen, wie das individuelle Hardwaredesign für das Mining aussehen soll. Die erste offene Quelle FPGA bitcoin miner wurde am 20. Mai 2011 veröffentlicht. Ein FPGA oder ein Feld programmierbares Gate Array ist ein Chip, der auch nach seiner Produktion noch konfiguriert werden kann. Ein Entwickler genannt Progranism veröffentlichte einen Code, um einen Terasic DE2-115 FPGA in einen bitcoin miner zu verwandeln. Das FPGA hasht 80 Mhash/s (M für mega) und kostet 595 $. Zurzeit können sich die FPGA'S noch nicht mit den GPU'S messen. Sie sind zu teuer und erreichen keine große hashing Leistung. Dennoch kann ein Wendepunkt kommen, wo FPGA-mining die GPU'S ersetzen, weil sie bedeutsam weniger Elektrizität benötigen. Jedes Mal, wenn das Schwierigkeitsziel geändert wird, ist mehr Elektrizität erforderlich, um einen Block zu erzeugen. Das wird soweit gehen, dass die Rechnerleistung pro Watt optimiert wird. Daneben könnte die weitere Entwicklung der FPGA die bitcoin mining Leistung drastisch verbessern.

Ein anderer Kandidat der die GPU ersetzen könnte, ist der ASIC (anwendungsspezifisches IC). Diese Einzweckchips sind noch teurer als FPGA'S, weil sie kundenspezifisch gebaut werden. ASIC'S verwenden auch bedeutsam weniger Watt pro hash/s als GPU'S und erzeugen potenziell mehr hash/s als FPGA'S. Die Zeit für das ASIC-mining wird dann kommen, wenn mining so populär wird, dass jemand bereit ist, in die Technikkosten zu investieren, da er denkt, dass der Markt für die mining Chips groß genug werden wird, um die Investition wieder zurückverdienen zu können. Aber Bitcoin steckt noch in den Kinderschuhen und niemand weiß wirklich, wohin die Entwicklung geht. Ist bitcoin die Währung der Zukunft? Oder ist es ein interessantes Experiment, wo die Transaktionen über ein verteiltes Netz nach verfolgt werden. Die Gesellschaft LargeCoin wettet auf das erstere. Sie haben bekannt gegeben, in diesem Herbst eine erschwingliche Version des ASIC für das hashing auf den Markt zu bringen. Mit den hohen und steigenden Wechselkursen kann es gut sein, dass es sich um eine gute Wette handelt.

11Apr/110

Software für den Internethandel – Magento Extension

Mit Magento arbeiten, heißt mit einer professionellen Software für Internetshops arbeiten. Da kein Shop immer gleich aussehen möchte und das Internet immer im Fluss ist, muss sich Magento immer wieder erneuern, erweitern. Das Zauberwort hierfür ist: "Extensions" & "Erweiterungen".

11Mrz/110

SEO Anleitung – Suchmaschinenoptimierung ist kein Geheimnis.

Kostenlose SEO Anleitung

FreeSEOReport.com

Sie wollen Suchmaschinenoptimierung lernen? Ein Freund aus den USA hat einen Blogartikel dazu geschrieben, welcher sehr viele und gute Ansätze zum Thema beinhaltet.
Der Beitrag ist unter Suchmaschinenoptimierern sowie Einsteigern sehr beliebt. Wir haben Ihn einfach mal ins deutsche übersetzen lassen.

Hier nochmal ein special thanks to Neil Patel.

Der beruflicher Hintergrund von Neil liegt klar im SEO, weshalb er hin und wieder zu diesem Thema bloggt.
Neil hat Suchmaschinenoptimierung nicht gelernt, indem er nur darüber gelesen hat - gelernt hat er es durch ausprobieren und experimentieren.

Hier also die Anleitung für erfolgreiches SEO:

Ich weiß, was Sie jetzt denken - Wo fängt man da denn an? Richtig. Nun, ich persönlich habe mit einem SEO Tool namens Meta Tag Analyzer angefangen. Ich musste lediglich die URL meiner Webseite eingeben, und das Tool zeigte an, was falsch war und wie es besser gemacht werden konnte.

9Mrz/111

Vorteile von Nischenprodukten beim Verkauf im Internet. Warum sich diese Produkte bestens zum Vertrieb im Internet eignen.

Wer etwas verkaufen möchte, ist auf interessierte und zahlungswillige potentielle Kunden angewiesen. Zu diesem Zweck muss ein Verkäufer die Öffentlichkeit wissen lassen, dass genau er das Produkt anbietet und Kaufinteresse wecken. Früher gab es dazu nur die Möglichkeit, entweder selbst ein Geschäft zu eröffnen oder die Ware über einen anderen Händler zu verkaufen, verbunden mit teilweise sehr hohem finanziellen und zeitlichem Aufwand. Heutzutage haben es Verkäufer einfacher, denn es gibt das Internet mit seiner verlockenden Bandbreite von Onlineshops für Spezialanfertigungen und Nischenprodukte - hier werden heute Schnäppchen gejagt.

Im Internet können Verkäufer eine weitaus größere Anzahl an potentiellen Kunden ansprechen, geographische Limitierungen spielen nahezu keine Rolle mehr, da der Großteil der Internetverkäufe über den Versand abgewickelt wird. Ein weiterer Vorteil sind die relativ geringen Kosten, die zur Geschäftseröffnung aufgewendet werden müssen. Es muss kein Ladengeschäft in einer attraktiven Gegend angemietet werden, der Anteil an Lohnkosten für Verkaufspersonal, das in einem Ladengeschäft ständig präsent sein müsste, wird minimiert. Onlineshops sind besonders für Anbieter von Spezialanfertigungen ein attraktiver Geschäftseinstieg. Die Ware lässt sich ansprechend präsentieren, eine übermäßige Lagerhaltung ist nicht erforderlich, denn das Produkt kann quasi bei Eintreffen des Auftrags angefertigt werden, ohne dass leere Verkaufsräume potentielle Kunden abschrecken würden. Auch für den Kunden ist der Einkaufsbummel im Internet bequem und angenehm, es gibt keine Öffnungszeiten, Warteschlangen oder Parkplatznot.

Auch Nischenprodukte können einer wesentlich größeren Öffentlichkeit angeboten werden, als es mit einem herkömmlichen Ladengeschäft der Fall wäre. Es existieren Onlineshops für nahezu jedes Produkt, durch geschickte Verlinkung der eigenen Homepage mit anderen Internetseiten ist es möglich, potentielle Kunden anzusprechen und den Umsatz zu steigern. Auch Schnäppchen können zeitaktuell beworben und angeboten werden. Dazu bietet sich vor allem die Präsenz in den stets aktuellen sozialen Netzwerken an. Auch eine geschickte Positionierung in den Ergebnislisten von Suchmaschinen ist vorteilhaft. Sucht jemand Nischenprodukte und Spezialanfertigungen, wird er mögliche Anbieter sicher erst einmal "googeln" - wer sich dann weit oben in den Suchergebnissen platzieren kann, hat schon fast gewonnen. Wer zunächst ganz auf Nummer Sicher gehen möchte, eröffnet einen oder mehrere Onlineshops im Rahmen einer bereits bestehenden Verkaufsplattform. Dies garantiert fast schon einen Zulauf an Kunden, die zu diesen Seiten zurückkehren, um nach Schnäppchen suchen.

Wer Nischenprodukte und Spezialanfertigungen im Internet verkauft, ruft allerdings unweigerlich auch die Konkurrenz auf den Plan. Hier gilt dann wieder ganz traditionell: Schnäppchen ziehen Kunden an, aber Qualität und guter Service lässt sie wiederkommen.



7Mrz/111

Landingpages – erfolgreiches Marketinginstrument?

Das Internet ist voll von Informationen und Tipps, mit welchen Marketingtools eine Homepage zum Erfolg geführt werden kann. Die meisten Homepage-Besitzer müssen sich in diesem Zusammenhang auf die Beratung von Spezialisten verlassen. Möglichkeiten, eine Website zum effektiven Marketinginstrument auszubauen, gibt es viele. Auch Landing Pages gehören dazu. Doch welche Merkmale sind notwendig, um den Erfolg zu generieren, der immer wieder von ihnen versprochen wird?

Landing Pages sind nach wie vor ein wichtiges Marketinginstrument in der Firmenwerbung. Sie sind vergleichbar mit Showrooms, in denen eine Dienstleistung oder Produktangebote ansprechend präsentiert werden. Gut gestaltete SEO Landingpages werden nicht nur bei Google, sondern auch bei anderen großen Suchmaschinen gefunden. Interessierte Besucher rufen die Seite in den Suchmaschinen auf und gelangen durch direkte Links ohne Umwege zum entsprechenden Angebot. Um mit einer Landingpage Erfolg haben, ist es besonders wichtig, Angebote und Dienstleistungen ausführlich zu beschreiben und mit anschaulichen Bildern oder erklärenden Videos zu ergänzen. Über Verweise und "Call-to-Action" Buttons kommen interessierte Besucher automatisch auf die entsprechende Website.

Micro Sites sind insbesondere für Google Adwordskampagnen als optimierte SEO Landing Pages bestens geeignet. Das geschieht durch die Konzentration auf ein bestimmtes Thema und verspricht im Bereich des Klickpreis-optimierten Suchmaschinenmarketings, beispielsweise für GoogleAdwords Werbung, nachhaltige Vorteile. So ist es möglich für Werbekampagnen zielgenaue Links zu platzieren. Inhalte, Suchbegriffe und auch der Domainname passen exakt zu den beworbenen Keywords einer Werbeaktion. Je optimierter die Werbekampagne desto höher steigt der GoogleAdwords Quality Faktor.

Ziel einer Landingpage ist es auch, durch Übersichtlichkeit und eine einfache Navigation den ROI einer Werbekampagne mit Hilfe der "Conversion Rate" zu steigern. Landingpages haben zudem den Vorteil sehr schneller Ladezeiten, so dass für den Besucher der Website keine Wartezeiten erzeugt werden. Geringe Ladezeiten werden von Google positiv in die Berechnung des Quality Faktors einfließen. Zudem sorgen schnelle Ladezeiten bei einer CPC Kampagne möglicherweise für niedrigere Klickpreise.

Eine gute Landingpage wird im Hinblick auf die wichtigsten Suchbegriffe und Suchwortkombinationen des Produktes oder der Dienstleistung optimiert. Das hat zur Folge, dass das Angebot in den wichtigsten Suchmaschinen immer gut positioniert ist. Zusätzliche, hochwertige Backlinks sorgen zudem dafür, dass Google eine Homepage im Ranking höher einstuft. Ein wesentlicher Vorteil von Microsites ist die Möglichkeit, für jedes einzelne Produkt eine eigene SEO Landingpage zu gestalten. In vielen Angeboten ist sogar der Eintragservice inklusive.

Fazit: Professionell erstellte Landing Pages stellen mit Sicherheit ein wertvolles Marketinginstrument dar. Werden die Kernpunkte, die eine SEO optimierte, zielgerichtete Werbeseite ausmacht, optimal umgesetzt, ist eine Landingpage auch aus heutiger Sicht ein erfolgreiches Marketinginstrument.

3Mrz/112

Videos im Internetauftritt oder Onlineshop. Ein “must have” oder wirklicher Nutzen?

Insbesondere Videos und deren Abruf werden bei den Internetnutzern immer beliebter. Dies ist leicht erkennbar, sieht man sich die Nutzerzahlen von Videoportalen wie YouTube, MyVideo, Clipfish oder Dailymotion an. Weltweit greifen Milliarden potentieller Kunden auf die dort gezeigten Musik- und Produktvideos zu.

Ein gutgemachter Videoclip auf der Website kann die Verkaufszahlen, beispielsweise beim Onlineshop, positiv beeinflussen. Mit Produktvideos können die einzelnen Produkte sehr viel genauer und verkaufsfördernder dargestellt werden, als rein mit Fotos und Beschreibungen. Denn der Mensch ist nun einmal augenfixiert.

Sieht ein Kunde ein tolles Produkt im filmischen Zusammenhang, so identifiziert er sich leichter damit, als bei einem eindimensionalen Foto. Den Beweis liefert seit Jahrzenten die Fernsehwerbung. Dort gezeigte Werbung ist wissenschaftlich belegt, weit effizienter als eine Annonce in der Zeitung. Der Grund dafür ist die bessere Sinneswahrnehmung und die damit ausgelösten Emotionen.

Insbesondere die Touristikbranche setzt schon seit längerem auf Produktvideos, um Reisen perfekt zu präsentieren. Auf der Website und im Onlineshop werden kurze Videos von den schönsten Ferienorten gezeigt, um den Kunden in Urlaubsstimmung zu versetzen. Blaues Meer, Sonnenschein und schöne Landschaft, wer möchte sich da nicht gleich ins nächste Flugzeug schwingen, um dem Schlechtwettergebiet zu entkommen. Genau auf dieses Gefühl setzen die Videos im Bereich Reisen.

Dieses Prinzip lässt sich auf alle Produkte umlegen. Produktvideos zeigen immer Vorzüge des Produktes und erzeugen beim Kunden das Gefühl, genau dieses Produkt sofort haben zu müssen. Genau der Effekt, den gute Werbung einem Onlineshop bringen soll. Doch es gibt noch einen weiteren Grund, den Einstieg ins Videomarketing zu wagen.

Wie bereits erwähnt ist YouTube eine der grössten Videocommunities im Netz. Gleichzeitig ist YouTube aber auch, nach Google, die Suchmaschine für Videos, die am häufigsten genutzt wird. Hat eine Website oder ein Onlineshop kein Video online, so kann diese Internetseite dort überhaupt nicht gefunden werden.

Da die Nutzung dieser Videoportale kostenlos ist, werden sie natürlich von jedermann täglich genutzt. Potentielle Kunden, die ein Onlinshop sich sichern sollte. Zudem werden die Inhalte weltweit verbreitet, was das Einzugsgebiet enorm vergrössert und die Zahl der potentiellen Interessenten erhöht. Schließlich sollte ein Unternehmen dort vertreten sein, wo auch die Kunden sich aufhalten.

Die Kosten für die Werbung mit Produktvideos halten sich im unteren Segment. Denn viele Hersteller stellen Ihre Produkte bereits selbst auf Ihrer Website mit einem Video dar und gestatten Ihren Vertriebspartnern die Einbindung in den Onlineshop. Doch selbst wenn ein Website Betreiber die Videos selber erstellen muss, kann er auf kostengünstige Alternativen zurückgreifen. Spezielle Software, die es zum Teil kostenlos im Internet zu finden gibt, hilft bei der Umsetzung. Ausser den Herstellungskosten sind kaum Folgekosten zu erwarten, da die Einstellung bei YouTube und den meisten anderen Videoportalen gratis erfolgt.

Das Videomarketing bietet also eine Menge Vorteile für Unternehmen und sollte als ein Muss in modernen Werbekampagnen angesehen werden. Dank YouTube und Co. kann Neukundenfindung kaum einfacher sein. 

2Mrz/110

Sind gekaufte Links wirklich noch sinnvoll?

Links kaufen und verkaufen - In den letzten Wochen wurden zwei Webseiten
- forbes und jcpenney - aufgrund von Handel mit Links bestraft.

Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, ist im Internet derzeit hoch im Kurs. Nicht nur mit gutem Inhalt und den richtigen Schlüsselwörtern auf der Seite möchten Webseitenbetreiber ganz vorn in den Trefferlisten der Suchmaschinen landen. Viele versprechen sich auch mit Links auf hoch bewertete Seiten ein gutes Ranking bei den Ergebnislisten der Suchmaschinen. Eine der größten Suchmaschinenbetreiber, Google, verspricht deshalb, energisch gegen den Linkhandel vorzugehen.

Für einen solchen Kampf gegen gekaufte Links müssen die Suchmaschinenbetreiber jedoch vorab klären, wie sich ein gekaufter Link überhaupt definieren lässt und wie anschließend diese Links von Suchmaschinen bei der Durchforstung des weltweiten Netzes automatisiert ausfindig gemacht werden können.
Google selbst erklärt in seinen Richtlinien, dass das Kaufen oder Verkaufen von Links gegen die Grundsätze der Suchmaschinenbetreiber verstößt: Dann nämlich, wenn mit dem Setzen von Links Page Ranks für die SEO weitergegeben werden sollen. Und genau das ist das Ziel vom Linkhandel: Das Platz in den Trefferlisten der Suchmaschinen soll durch einen "guten" Link möglichst weit vorn sein. Trotzdem bleibt die Definition eines gekauften Links in den Richtlinien weitgehend unklar. Wenn ein Weseitenbetreiber beim Setzen eines verlinkten Textes oder einer verlinkten Seite den Zeitpunkt selber wählen kann, könnte ein gekaufter Link vorliegen.
Das widerspricht jedoch der Praxis beim Webseiten-Gestalten. Denn nicht klar jedoch ist den Betreibern der Suchmaschinen, wie ein freundschaftliches Link-Tauschen oder ein Empfehlen von guten Webseiten zum Beispiel in Blogs abgegrenzt werden kann zum verbotenen Linkhandel.

Handelt ein Blogger nun strafbar, wenn er am Ende seines persönlichen Textes Empfehlungen ausspricht? Handelt ein Unternehmen strafbar, wenn es wertvolle Dinge verlost und viele andere auf diese spannende Verlosungsseite verlinken? Handelt eine Privatperson strafbar, wenn sie mit einem Freund auf die jeweils andere Webseite verlinkt? Ligen dann wirklich gekaufte Links im Sinne der SEO vor?

Fazit: Gekaufte Links bewirken nicht immer das was SEO verspricht. Wer auf guten Inhalt setzt, wird auf Dauer bessere Ergebnisse bei Suchmaschinen erzielen. Das Bestrafen von Linkhandel wird jedoch in naher Zukunft noch nicht Realität sein. Denn so lange die Betreiber von Suchmaschinen weder eine Definition von gekauften Links vorweisen können noch ein Vorgehen entwickelt haben, wie gekaufte Links automatisiert ausfindig gemacht werden, so lange wird auch das Bestrafen von gekauften Links nicht Realität werden.

1Mrz/111

Sind Keywords immer noch wichtig zur SEO einer Website?

Website Keyword

Die richtigen Wörter (Keywörter) im Text einer Webseite können der Schlüssel zur erfolgreichen Vermarktung eines Produkts oder einer Dienstleistung sein. Hinter der Abkürzung "SEO" verbirgt sich "Search Engine Optimization" - also die Optimierung des Textes zur besseren Auffindbarkeit in den verschiedensten Suchmaschinen des Internets. Für diese Optimierung eine gewisse Strategie zu entwickeln, ist Aufgabe einer ganzen Sparte; der Texter für Webseiten -und Inhalten.

Keywords sind eben jene Wörter, die der Suchende mit einer bestimmten Dienstleistung oder einem bestimmten Produkt verbindet, ggf. auch als Frage formuliert, und diese dann in die Suchmaschine eingibt. Beispiele dafür sind "berühmter Schauspieler", "Anbieter Vergleich" oder auch "günstige KFZ Versicherung". Ist man also auf der Suche nach Brad Pitt, einem bestimmten Handyanbieter und dessen Tarifen im Vergleich zu anderen oder steht ein Wechsel der Versicherung an, werden Suchen in den Suchmaschinen mit Hilfe dieser Keywörter gestartet. Da die Ergebnislisten in den meisten Fällen mehrere hunderttausend, wenn nicht gar Millionen von Einträgen liefert, sind selbstverständlich die auf der ersten Suchergebnis- Seite angezeigten Ergebnisse die, die am häufigsten angeklickt werden. Search Engine Optimization schafft nun mit der richtigen Verteilung und Häufigkeit der vermeintlichen oder bestimmten Keywörter eine Verbesserung der Auffindbarkeit der Texte (und Webseiten) im Internet.

Kommt ein bestimmtes Keyword in einem Text gar nicht vor oder nicht oft genug oder in der richtigen Konstellation, wird dieser Text in den Suchmaschinen entsprechend weiter hinten platziert. Die beste und wichtigste Information kann mit fehlenden oder falschen Keywords gar nicht in die vorderen Seiten der Suchmaschinen gelangen.

Die richtige Kombination und Häufigkeit bestimmter Keywörter bei der Erstellung von neuen Webinhalten ist also neben der Wahrhaftigkeit auch die richtige SEO Strategie. Webinhalt muss auf die Nutzer abgestimmt sein und deren Suchgewohnheiten entsprechen, um auch Nutzen für den Ersteller, Werber oder Anbieter des Produktes, der Information oder der Dienstleistung zu sein. Eine Webseite in die vorderen Suchergebnisse zu bekommen ist daher keine Selbstverständlichkeit oder bloßer Zufall, ganz im Gegenteil. Keywords waren immer schon wichtig für den Erfolg einer Webpräsenz, aber erst in den letzten Jahren ist die Wertung bestimmter Search Engine Optimization Strategien so offensichtlich und wichtig geworden. Um unter Millionen von Ergebnissen genau das Ergebnis zu finden, das man sucht, kann man nur auf die geschickte Verwendung der SEO Keywords bauen. Nutzer wollen keine irrelevanten Ergebnisse angezeigt bekommen, Anbieter wollen, dass ihre Seite/ ihr Inhalt gefunden wird. Beide verbindet einzig und allein eine vernünftige SEO.